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Das Ende des Wallenhorster Luftballonwettbewerbs

14. Mai 2019
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Als ich im Sommer 2018 Urlaub auf der niederländischen Insel Texel machte, wurde mir durch das ständige Aufsammeln von Luft- und Heliumballons am Strand die Problematik dieser bewusst.

Ich informierte mich und kam zu dem Entschluss, dass ich alles tun würde, um dem heimatlichem Luftballonwettbewerb ein Ende zu bereiten.

Unter anderem nahm ich im Februar bei der Preisverleihung des lokalen Umweltschutzpreises die Gelegenheit wahr, die Anwesenden (u.a. auch dem Bürgermeister und Ratsmitgliedern) mit Hilfe eines kurzen Videos über die Folgen für die Tierwelt aufzuklären.

Ich betrieb weiterhin Aufklärung in Schulklassen, Kindergärten und anderen Einrichtungen.

Ich übergab dem Bürgermeister persönlich zwei von mir aufgesammelte Luftballons mit dem Logo der Wallenhorster Kirmes, welche ich im Wald gefunden hatte und schickte dem Umweltbeauftragten stets Links, in denen die Problematik erklärt wurde.

Weiterhin SCHRIEB ICH EINEN OFFENEN BRIEF an den Bürgermeister mit Daten, Fakten und Quellenangaben meiner Recherchen.

(frei zugänglich auf dieser Webseite www.citycleanersgermany.de).

Im April teilte mir Herr Steinkamp persönlich telefonisch mit, dass der Wettbewerb nicht mehr stattfindet und dass

AUCH ICH DURCH MEIN ZUTUN an dieser Entscheidung teilhabe.

Dies verkündete ich auf der Facebook Seite City Cleaners Germany. Der Beitrag wurde sehr oft gelikt, bis er schließlich in einer lokalen Facebook Gruppe geteilt wurde und daraufhin ein shitstorm auf mich niederging.

Ich musste mir persönliche Beleidigungen, Beschimpfungen sowie Drohungen gefallen lassen.

Vor zwei Wochen folgte ein freundliches Gespräch mit Herrn Steinkamp in seinem Büro, in dem er mir nochmals bestätigte, dass

AUCH durch mein Zutun diese finale Entscheidung getroffen wurde (ich hatte nie etwas anderes behauptet!) und in dem er mich bestärkte, mit meinem Engagement weiterzumachen.

Dies werde ich selbstverständlich tun.

Ich persönlich glaube, dass ohne mein Zutun der Wettbewerb zumindest in diesem Jahr noch stattgefunden hätte.

Jede*r kann was tun

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